Assisi

Assisi ist der franziskanische Ort schlechthin, nicht nur in Umbrien und Italien, sondern in der ganzen Welt. Franziskus wurde 1182 in Assisi geboren; an dem Ort, an dem sich sein Geburtshaus befunden haben soll, steht heute die Chiesa Nuova. In Assisi wurde er in der Kathedrale von San Rufino getauft, in ihren Gassen verbrachte er seine Jugend und träumte von einer Zukunft als tapferer Ritter, hier steht heute die Kirche von Santa Maria Maggioreauf dem Bischofsplatz, die sich entblößte und irdische Güter aus Liebe zu Gott und ihren Brüdern und Schwestern ablehnte. Noch in Assisi, in der Kirche San Damiano, empfängt er im Gebet vor dem Kruzifix den Auftrag, die Kirche Christi zu erneuern, auf dem Stadtplatz beginnt er seine Predigt und sein Werk der Nächstenliebe und des Friedens, und hier stirbt er schließlich 1226. Seine sterblichen Überreste werden in der Franziskus-Basilika aufbewahrt, aber der Heilige lebt in jedem Stein in Assisi weiter. Wir können ihm begegnen, wenn wir durch seine bezaubernden Gassen spazieren und die franziskanischen Stätten besuchen und in einen zeitlosen Ort eintauchen, einen Ort des Friedens und der Güte.

Assisi ist auch ein Ort der Kunst und Architektur. Es gibt unzählige Werke von unschätzbarem Wert, die wir bewundern können: die Basilika San Francesco mit Fresken von Giotto, die Kirche Santa Chiara, die Kirche San Damiano, die Rocca Maggiore, die Kathedrale San Rufino, die Kirche Santa Maria Maggiore, in der die Reliquie des Umhangs des Heiligen Franziskus aufbewahrt wird, dieEremo delle Carceri, der Tempel der Minerva, die Pinacoteca Civica, das Forum Romanum, um nur einige zu nennen.

In der Basilika von Santa Maria degli Angeli, einer Stadt am Fuße von Assisi im grünen umbrischen Tal, befindet sich die „Portiunkula“, eine kleine, von Franziskus restaurierte Kirche, in der der Heilige 1209 den Orden der Minderbrüder gründete und sie dem Schutz der Jungfrau Maria anvertraute. Die Portiunkula ist das Herz des Franziskanertums, der Ort, an dem Franziskus mit seinen Brüdern die Ordensregel bespricht und neues Blut für die Verkündigung des Evangeliums in der Welt sucht. Der Basilikakomplex beherbergt auch den Rosenhof. Den Quellen zufolge wälzte sich Franziskus eines Nachts, von Zweifeln und Versuchungen gepackt, im Gebüsch des Rosengartens, um sich selbst zu prüfen und nicht dem nachzugeben, was ihn von Gott und seiner Mission hätte trennen können. Durch den Kontakt mit der Haut des Heiligen verwandelten sich die Rosen in dornenlose Rosen, woraus die „Rosa Canina Assisiensis“ entstand, die seitdem nur noch an der Portiunkula blüht.

In Assisi wird das Calendimaggio-Fest wiederbelebt, dessen Ursprünge im Dunkeln liegen und auf heidnische Bräuche zurückgehen, mit denen die Rückkehr des Frühlings und damit die Erneuerung des Lebenszyklus gefeiert wurde. Die Veranstaltung Calendimaggio ist eine Hymne an die Liebe und die wiedergefundene Lebensfreude nach den harten und kalten Tagen des Winters, inmitten von Tanz, Gesang, Spielen und Festen.

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